Archiv 2013

14.08.2013

Sommer-Clubtreffen des SI Club Köln beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V. in Köln


AltInitiiert durch eine Clubschwester, hatten 25 Soroptimistinnen unseres Clubs die Möglichkeit, den Hauptsitz des DLR am Kölner Flughafen zu besuchen. Während eines hochinteressanten Rundgangs wurden wir über die Spitzenforschung in den Bereichen der Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit informiert sowie in die Sphären zur Erforschung des Erd- und Sonnensystems entführt. Sehr beeindruckt waren die Sorores von den Großforschungsanlagen zur Simulation.

Am Modell der Internationalen Raumstation ISS, dem „Außenposten“ der Menschheit im All, erhielten die Clubschwestern einen Überblick zum Leben und Arbeiten der Astronauten verschiedener Nationalitäten.

Über die gewonnenen Eindrücke fand beim anschließenden gemütlichen Abendessen, das der Astronautenkost eindeutig vorgezogen wurde, ein reger Gedankenaustausch statt.

 

15.03.2013

Vortragsveranstaltung mit Dr. Sumaya Farhat-Naser am 13. März 2013

 
Der SI Club Köln hatte Frau Dr. Sumaya Farhat-Naser aus Palästina für den 13.3.2013 zu einem Gastvortrag eingeladen.

Sumaya Farhat-N. hatte sich im Herbst 2012 in Köln schon als Autorin des „Buchs für die Stadt“ einen Namen gemacht. Dies ist eine Lesereihe, die traditionell im November stattfindet. Die Autorin hat ihr Buch “Thymian  und Steine“, das ihre eigene Lebensgeschichte widerspiegelt, anlässlich dieser Lesewoche 2012 vorgestellt.
 
Der SI Club Köln hat mit Fadua Clasmann eine Exilpalästinenserin als Mitglied.
Sumaya Farhat-Naser hat uns am 13. März sehr lebhaft über ihren Jahrzehnte langen Einsatz im besetzten Palästina berichtet.
 
Nach ihrer Dozententätigkeit als Biologin in Birseit hat sie einen neuen, direkten Weg in der Frauenbildung eingeschlagen. Sie hat z. B. in zwei Dörfern Zentren für Frauen aufgebaut, die sie tatkräftig bei der Ausbildung, aber auch bei familiär-sozialen Problemen unterstützt.

Sie übt mit den Frauen ein spezielles Antiaggressions- und Deeskalationstraining, das dann in ihrem Umfeld, das häufig durch Gewalt und Übergriffe geprägt ist, zum Tragen kommt.

Eine früher Erfolg versprechende Annäherung an israelische Frauen in Jerusalem hat sich durch die Abtrennung und den Bau der Mauer zerschlagen. Kontakte sind nur noch über das Internet möglich. Sumaya nennt ihr Programm „empowerment“ für Frauen und kann dadurch helfen, dass viele soziale und gesellschaftliche Probleme schon im Ansatz gewaltfrei gelöst werden.

Am 13. März waren ca. 40 Sorores und Gäste anwesend und einhellig begeistert, eine Frau mit einer solchen Ausstrahlung und „womanpower“ zu erleben. Eine spontane Sammlung für ihre Projekte ergab rund 500 €.

Dr. Brigitte Hengesbach-Bürglen, Präsidentin SI Köln